Die besten Fotospots Europas
Ein umfassender Guide für Fotografen und Reiselustige
Amsterdam, die charmante Hauptstadt der Niederlande, ist ein wahres Paradies für Fotografen. Mit ihrer einzigartigen Architektur, den romantischen Grachten und dem pulsierenden Stadtleben bietet die Stadt unzählige Möglichkeiten für atemberaubende Aufnahmen. Ob Du ein professioneller Fotograf bist oder einfach nur schöne Erinnerungen festhalten möchtest – Amsterdam hat für jeden den perfekten Spot. In diesem umfassenden Guide stelle ich Dir die besten Fotospots vor, teile wertvolle Insider-Tipps und gebe Dir Hintergrundinformationen, die Deine Amsterdam-Erfahrung bereichern werden.
Inhaltsverzeichnis
- Die malerischen Grachten
- Architektonische Highlights
- Ikonische Brücken
- Versteckte Winkel und Gassen
- Aussichtspunkte für Panoramafotos
- Fotospots in Museumsnähe
- Zaandam – Windmühlen und mehr
- Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
- Street Art und urbane Fotografie
- Praktische Tipps für Fotografen
Die malerischen Grachten
Die Grachten sind zweifellos das Herzstück und das markanteste Merkmal Amsterdams. Das Grachtensystem wurde im 17. Jahrhundert angelegt und gehört seit 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dieses einzigartige Netzwerk aus Wasserkanälen bietet einige der fotogensten Szenerien der Stadt.
Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht
Die drei Hauptgrachten – Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht – bilden konzentrische Halbkreise um das historische Stadtzentrum und sind von prächtigen Grachtenvillen gesäumt. Hier einige spezifische Spots:
- Die Goldene Biegung (Gouden Bocht): Dieser Abschnitt der Herengracht zwischen Leidsestraat und Vijzelstraat beherbergt einige der prachtvollsten Häuser der Stadt. Die Krümmung der Gracht verleiht Deinen Fotos eine besondere Tiefe und Perspektive. Am besten fotografierst Du hier früh am Morgen, wenn das weiche Licht die historischen Fassaden zum Leuchten bringt und sich im Wasser spiegelt.
- Die Sieben Brücken: Stehe auf der Reguliersgracht-Brücke an der Kreuzung mit der Thorbeckeplein und Du hast einen magischen Blick auf sieben Brücken hintereinander. Bei Dämmerung, wenn die Brückenbeleuchtung eingeschaltet wird, entsteht hier ein besonders romantisches Bild. Dieses Motiv ist besonders bei Langzeitbelichtungen beeindruckend.
- Prinsengracht 263: Hier befindet sich das Anne Frank Haus, ein Ort von großer historischer Bedeutung. Die schlichte Fassade vor dem Hintergrund der Gracht erzählt eine kraftvolle Geschichte. Fotografiere das Gebäude am besten von der gegenüberliegenden Seite der Gracht, um die Reflexion im Wasser einzufangen.
Die besten Orte für klassische Grachtenbilder
Papiermolensluis: Diese kleine Brücke an der Kreuzung der Brouwersgracht und Prinsengracht bietet einen der ikonischsten Amsterdam-Blicke. Von hier aus kannst Du perfekt die Häuserreihen einfangen, die sich entlang der Kanäle erstrecken. Fotografiere hier um die goldene Stunde für warmes, dramatisches Licht.
Groenburgwal mit Zuiderkerk: Der Blick auf die Zuiderkerk (Südkirche) vom Groenburgwal aus ist einer der malerischsten in ganz Amsterdam. Rembrandt hat diesen Blick bereits im 17. Jahrhundert auf Leinwand festgehalten. Früher Morgen oder später Nachmittag bieten hier die besten Lichtverhältnisse.
Kloveniersburgwal: Dieser weniger bekannte Kanal bietet einen wunderschönen Blick auf die "tanzenden Häuser" von Amsterdam – schief stehende Gebäude, die dem weichen Untergrund der Stadt geschuldet sind. Besonders im Herbst, wenn die Bäume entlang des Kanals ihre Farben wechseln, entstehen hier magische Bilder.
Tipps für perfekte Grachtenfotos
- Nutze die frühen Morgenstunden, wenn die Stadt noch schläft und das Licht weich ist. Du wirst nicht nur bessere Lichtverhältnisse haben, sondern auch weniger Menschen auf Deinen Bildern.
- Experimentiere mit Reflexionen im Wasser. An windstillen Tagen spiegeln sich die Häuser perfekt in den Grachten.
- Suche nach Details wie angeleinten Booten, charakteristischen Fahrrädern an Brückengeländern oder blühenden Blumenkästen an den Hausfassaden, um Deinen Bildern eine persönliche Note zu verleihen.
- Ein Polfilter kann Dir helfen, Reflexionen auf dem Wasser zu verstärken oder zu reduzieren – je nachdem, welchen Effekt Du erzielen möchtest.
Architektonische Highlights
Amsterdam ist reich an architektonischen Schätzen, von mittelalterlichen Gebäuden bis hin zu modernen Bauwerken. Diese Vielfalt macht die Stadt zu einem Spielplatz für Architekturfotografen.
Amsterdam Centraal Station 🚆
Das Hauptbahnhof Amsterdam Centraal ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein beeindruckendes architektonisches Meisterwerk. Entworfen vom niederländischen Architekten Pierre Cuypers und eröffnet im Jahr 1889, vereint das Gebäude neogotische und Renaissance-Revival-Elemente.
Die imposante rote Backsteinfassade mit ihren zwei Türmen und dem prächtigen Giebel bietet zahlreiche Möglichkeiten für beeindruckende Aufnahmen:
- Fotografiere die Front des Bahnhofs vom Stationsplein aus, um die gesamte majestätische Fassade einzufangen. Ein Weitwinkelobjektiv ist hier besonders nützlich.
- Die große Uhr im Zentrum des Gebäudes und die ornamentalen Details eignen sich hervorragend für Detailaufnahmen.
- Bei Nacht erstrahlt der Bahnhof in einer spektakulären Beleuchtung, die besonders dramatische Fotos ermöglicht.
- Eine interessante Perspektive ergibt sich vom Wasser aus – entweder von einer der Fähren oder vom gegenüberliegenden Ufer des IJ.
Royal Palace Amsterdam (Königlicher Palast)
Der Königliche Palast am Dam-Platz wurde ursprünglich als Rathaus konzipiert und ist ein Meisterwerk des niederländischen Klassizismus. Mit seiner imposanten Fassade und dem zentralen Balkon, von dem aus die königliche Familie bei wichtigen Anlässen winkt, ist er ein absolutes Must für Architekturfotos.
- Der beste Standort für ein Foto des gesamten Palastes ist die gegenüberliegende Ecke des Dam-Platzes. So kannst Du die Größe und Symmetrie des Gebäudes einfangen.
- Detailaufnahmen der reichen Skulpturen und Verzierungen an der Fassade geben Deinen Fotos zusätzliche Tiefe.
- Die goldene Stunde (kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang) verleiht dem sandsteinfarbenen Gebäude ein warmes Glühen.
Westerkerk
Die Westerkerk (Westkirche) mit ihrem 85 Meter hohen Turm ist die höchste Kirche Amsterdams und ein markantes Element der Skyline. Die 1631 fertiggestellte protestantische Kirche im Stil der Renaissance bietet verschiedene Fotomöglichkeiten:
- Vom Prinsengracht-Kanal aus kannst Du die Kirche zusammen mit ihren Spiegelungen im Wasser fotografieren.
- Der Turm mit seiner charakteristischen blauen Krone und der kaiserlichen Krone an der Spitze eignet sich hervorragend für Detailaufnahmen mit einem Teleobjektiv.
- Von der Prinsengracht-Brücke nahe dem Anne Frank Haus hast Du einen wunderbaren Blick auf die Kirche im Hintergrund der Gracht.
Moderne Architektur im Oosterdok
Für Liebhaber moderner Architektur bietet das Oosterdok-Gebiet östlich des Hauptbahnhofs eine Fülle an fotografischen Möglichkeiten:
- NEMO Science Museum: Das von Renzo Piano entworfene kupfergrüne Gebäude in Form eines Schiffsbugs ist ein fotografischer Hingucker. Besonders interessant sind Aufnahmen bei unterschiedlichen Wetterbedingungen, da sich die Farbe der Fassade je nach Licht verändert.
- Öffentliche Bibliothek (OBA): Mit ihrer transparenten Fassade und dem Treppenhaus mit Blick auf die Stadt bietet die Bibliothek sowohl von außen als auch von innen großartige Fotomotive.
- Eye Filmmuseum: Am nördlichen IJ-Ufer gelegen, besticht dieses futuristische weiße Gebäude durch seine ungewöhnliche Form und die spiegelnde Fassade. Fotografiere es vom südlichen Ufer aus oder nimm die kostenlose Fähre für Nahaufnahmen.
Ikonische Brücken
Amsterdam wird oft als "Venedig des Nordens" bezeichnet, und nicht ohne Grund: Die Stadt verfügt über mehr als 1.200 Brücken, die die zahlreichen Grachten und Kanäle überspannen. Viele dieser Brücken sind nicht nur funktional, sondern auch wahre architektonische Kunstwerke, die fantastische Fotomotive abgeben.
Magere Brug (Magere Brücke)
Die "Magere Brug" (wörtlich: "Magere Brücke") ist vielleicht die berühmteste Brücke Amsterdams. Diese weiße Holz-Zugbrücke aus dem 17. Jahrhundert überspannt die Amstel und verbindet die Keizersgracht mit der Prinsengracht. Der Name "mager" (dünn) stammt aus der Zeit, als die Brücke so schmal war, dass zwei Personen kaum aneinander vorbeigehen konnten.
- Am spektakulärsten ist die Magere Brug bei Nacht, wenn sie mit Tausenden von Lichtern illuminiert wird. Stelle Dein Stativ auf und experimentiere mit Langzeitbelichtungen.
- Von der Amstel aus, idealerweise von einem Boot, kannst Du die symmetrische Schönheit der Brücke perfekt einfangen.
- Bei Tag bietet die Brücke einen interessanten Kontrast zwischen dem strahlenden Weiß ihrer Konstruktion und dem Blau des Himmels und des Wassers.
Blauwbrug (Blaue Brücke)
Trotz ihres Namens ist die Blauwbrug heute nicht mehr blau. Diese prächtige, mit ornamentalen Details verzierte Brücke im Stil des niederländischen Neorenaissance erinnert an die Brücken von Paris. Sie überspannt die Amstel in der Nähe des Waterlooplein.
- Fotografiere die Brücke von der nahe gelegenen Skinny Bridge aus, um ihre elegante Silhouette mit dem Hintergrund der Stadt einzufangen.
- Die reichen ornamentalen Details und Laternen der Brücke eignen sich hervorragend für Detailaufnahmen.
- Bei Sonnenuntergang wird die Brücke in ein goldenes Licht getaucht, was für dramatische Bilder sorgt.
Python Bridge (Pythonbrug)
Die Python Bridge, auch bekannt als High Bridge, ist ein modernes architektonisches Wunderwerk im Eastern Docklands-Gebiet. Diese leuchtend rote, wellenförmige Fußgängerbrücke schlängelt sich wie eine Python über das Wasser – daher ihr Name.
- Der beste Zeitpunkt für Fotos ist an einem klaren Tag, wenn sich das Rot der Brücke vom blauen Himmel abhebt.
- Experimentiere mit verschiedenen Perspektiven: von unten, um die wellenförmige Struktur zu betonen, oder von einem Ende der Brücke, um ihre geschwungene Linie zu zeigen.
- Nachts wird die Brücke beleuchtet, was zu spektakulären Langzeitbelichtungen führen kann.
Tipps für Brückenfotografie
- Versuche, die Brücken in einem Kontext zu fotografieren – mit Booten, die darunter durchfahren, oder mit dem charakteristischen Amsterdamer Stadtbild im Hintergrund.
- Bei Zugbrücken wie der Magere Brug lohnt es sich, zu warten, bis die Brücke für durchfahrende Boote geöffnet wird – das ergibt ein dynamisches Bild.
- Nutze verschiedene Tageszeiten: Morgens für weiches Licht und weniger Menschen, abends für die Beleuchtung und das lebendige Treiben.
- Ein Polfilter kann Reflexionen im Wasser verstärken und den Himmel blauer erscheinen lassen, was bei Brückenfotos oft vorteilhaft ist.
Versteckte Winkel und Gassen
Abseits der bekannten Touristenpfade verbirgt Amsterdam zahlreiche versteckte Winkel und charmante Gassen, die nicht nur ruhigere Fotomotive bieten, sondern auch einen authentischeren Einblick in das Amsterdamer Leben ermöglichen.
Begijnhof
Eines der bestgehüteten Geheimnisse Amsterdams ist der Begijnhof, ein mittelalterlicher Innenhof mitten im Zentrum der Stadt. Ursprünglich im 14. Jahrhundert als Wohngemeinschaft für Beginen (fromme Laienfrauen) gegründet, ist dieser ruhige Ort heute ein atemberaubendes Beispiel für die verborge Schönheit Amsterdams.
- Die beste Zeit für Fotos ist früh am Morgen, wenn der Hof noch leer ist und das Licht sanft durch die Bäume fällt.
- Besonders fotogen ist das älteste Haus Amsterdams, ein Holzhaus aus dem Jahr 1528, das sich im Begijnhof befindet.
- Die Kontraste zwischen den roten Backsteinfassaden, den grünen Rasenflächen und den bunten Blumen machen diesen Ort zu einem Paradies für Fotografen.
Wichtig: Beachte, dass der Begijnhof auch heute noch ein Wohnort ist und Respekt vor der Privatsphäre der Bewohner geboten ist. Fotografiere achtsam und halte Dich an die ausgeschilderten Regeln.
Jordaan
Das Jordaan-Viertel, einst ein Arbeiterviertel, ist heute eines der malerischsten Stadtteile Amsterdams mit engen Gassen, kleinen Brücken und versteckten Innenhöfen (Hofjes).
- Die Bloemgracht (Blumenkanal) ist einer der schönsten Kanäle des Viertels mit gut erhaltenen Kaufmannshäusern aus dem 17. Jahrhundert. Die beste Zeit für Fotos ist der späte Nachmittag, wenn die Sonne die Häuserfassaden in warmes Licht taucht.
- Die Egelantiersgracht bietet mit ihren charakteristischen Treppengiebelzäusern den Inbegriff Amsterdamer Architektur. Achte auf Details wie kunstvoll geschmiedete Anker und historische Haustüren.
- Entdecke die versteckten Hofjes wie den Claes Claeszhofje oder den Karthuizerhof – diese ruhigen grünen Innenhöfe waren einst Altersheime oder Wohnstätten für Bedürftige und bieten heute idyllische Fotomotive.
De Negen Straatjes (Die Neun Straßen)
Die Neun Straßen bilden ein Netz kleiner Gassen zwischen den Hauptgrachten Prinsengracht, Keizersgracht und Herengracht. Dieses Viertel ist bekannt für seine Vintage-Läden, Boutiquen, gemütlichen Cafés und die authentische Amsterdamer Atmosphäre.
- Die Kreuzungspunkte der Straßen mit den Grachten bieten malerische Aussichten auf die Kanäle und die charakteristischen Brücken.
- Die kleinen, oft kunstvoll dekorierten Ladenfronten sind perfekte Motive für Street Photography und Detailaufnahmen.
- Die belebten Terrassen der Cafés bieten großartige Möglichkeiten für Aufnahmen des authentischen Amsterdamer Lebens – am besten während der Mittagszeit oder am frühen Abend.
Entdecke die "Geheimen" Gärten
Amsterdam beherbergt zahlreiche versteckte Gärten, die oft hinter unscheinbaren Türen oder Toren verborgen liegen:
- Der Hortus Botanicus, einer der ältesten botanischen Gärten der Welt, bietet neben exotischen Pflanzen auch die Möglichkeit, Makrofotografie zu üben. Das viktorianische Gewächshaus mit seinen geometrischen Formen ist besonders fotogen.
- Der weniger bekannte Rijksmuseum-Garten mit seinen symmetrischen Beeten, Brunnen und Skulpturen ist frei zugänglich und bietet das ganze Jahr über wechselnde Fotomotive.
- Im Frühling solltest Du unbedingt den Beguinage Garden besuchen, wenn die Frühlingsblumen in voller Blüte stehen – ein Farbenspektakel, das jeden Fotografen begeistern wird.
Tipps für die Fotografie in versteckten Winkeln
- Nimm Dir Zeit zum Erkunden. Die schönsten Motive findest Du oft, wenn Du ohne Plan durch die Gassen schlenderst.
- Achte auf das Zusammenspiel von Licht und Schatten in den engen Gassen – dies kann zu dramatischen Bildern führen.
- Nimm neben der Weitwinkellinse auch ein 50mm-Objektiv mit, um Details einzufangen, ohne den Charme der Umgebung zu verlieren.
- Respektiere stets die Privatsphäre der Anwohner – fotografiere nicht durch Fenster und halte Dich an ausgeschilderte Regeln.
Aussichtspunkte für Panoramafotos
Um die einzigartige Stadtlandschaft Amsterdams in ihrer ganzen Pracht einzufangen, gibt es nichts Besseres als einen erhöhten Standpunkt. Die Stadt bietet mehrere fantastische Aussichtspunkte, von denen aus Du atemberaubende Panoramafotos machen kannst.
A'DAM Lookout
Direkt hinter dem Hauptbahnhof, nur eine kostenlose Fährfahrt über den IJ-Kanal entfernt, erhebt sich der A'DAM Tower – ein 22-stöckiges Gebäude mit einer der spektakulärsten Aussichtsplattformen der Stadt. Der A'DAM Lookout bietet einen 360°-Panoramablick über Amsterdam und seine Umgebung.
- Der beste Zeitpunkt für Fotos ist entweder früh am Morgen, wenn das Licht weich ist und die Stadt erwacht, oder zur blauen Stunde nach Sonnenuntergang, wenn die Stadtlichter zu leuchten beginnen.
- Für Adrenalinjunkies und mutige Fotografen gibt es "Over the Edge" – Europas höchste Schaukel, die Dich über den Rand des Gebäudes hinausschwingen lässt. Von hier aus kannst Du einzigartige Perspektiven einfangen – nichts für schwache Nerven!
- Nutze die interaktiven Panorama-Fenster, um bestimmte Wahrzeichen zu identifizieren, und plane Deine Aufnahmen entsprechend.
- An klaren Tagen kannst Du bis zu 20 Kilometer weit sehen und sogar die historischen Windmühlen von Zaandam in der Ferne erkennen.
Praktische Informationen
- Eintrittspreis: ca. 14,50 € (Erwachsene)
- Öffnungszeiten: täglich 10:00-22:00 Uhr (letzter Einlass 21:00 Uhr)
- Die Fähre zum A'DAM Tower (Buiksloterweg) fährt rund um die Uhr und ist kostenlos
Dachterrasse des Nemo Science Museum
Das von dem italienischen Architekten Renzo Piano entworfene NEMO Science Museum sieht aus wie ein gigantisches grünes Schiff, das aus dem Wasser ragt. Die öffentlich zugängliche Dachterrasse bietet einen spektakulären Blick über das östliche Stadtzentrum und den Hafen.
- Die erhöhte Position ermöglicht Dir, die Dachlandschaft Amsterdams mit ihren charakteristischen Giebeln einzufangen.
- Von hier aus hast Du einen hervorragenden Blick auf den Hauptbahnhof und die historische Innenstadt.
- Im Sommer verwandelt sich die Dachterrasse in einen urbanen Strand mit Sitzgelegenheiten – ein tolles Setting für Street Photography.
Praktische Informationen
- Der Zugang zur Dachterrasse ist kostenlos und erfordert keinen Museumsbesuch
- Beste Besuchszeit: Nachmittags bei gutem Wetter
- Besonders fotogen im Sonnenuntergang
Westerkerk Turm
Für einen historischen Blick über Amsterdam kannst Du den 85 Meter hohen Turm der Westerkerk besteigen. Von hier aus genießt Du einen einzigartigen Blick auf das Anne Frank Haus, die Prinsengracht und die umliegenden Kanäle.
- Die 186 Stufen sind zwar anstrengend, belohnen Dich aber mit einem der authentischsten Ausblicke über die Altstadt.
- Von dieser Höhe aus kannst Du die konzentrische Anordnung der Grachten besonders gut erkennen.
- Die begrenzten Besucherzahlen pro Führung garantieren, dass Du genügend Platz und Zeit für Deine Fotos hast.
Praktische Informationen
- Nur mit Führung zugänglich (April bis Oktober)
- Voranmeldung empfohlen, da begrenzte Plätze
- Eintrittspreis: ca. 9 € (Erwachsene)
Okura Hotel Sky Bar
Eine weniger bekannte, aber nicht weniger beeindruckende Aussicht bietet die Twenty Third Bar im 23. Stock des Hotel Okura im Stadtteil De Pijp. Die elegante Bar bietet einen weitläufigen Blick über den südlichen Teil der Stadt.
- Hier kannst Du exzellente Nachtaufnahmen machen, während Du einen Cocktail genießt.
- Die Aussicht erstreckt sich bis zum Olympiastadion und der geschäftigen Zuidas.
- Im Gegensatz zu anderen Aussichtspunkten ist dieser weniger überlaufen, was Dir mehr Ruhe für Deine Fotografie bietet.
Praktische Informationen
- Elegant-legere Kleidung erforderlich
- Reservierung empfohlen, besonders am Wochenende
- Perfekt für Abendfotos der erleuchteten Stadt
Fotospots in Museumsnähe
Amsterdam ist für seine Weltklasse-Museen bekannt, und die Gebiete rund um diese kulturellen Schätze bieten einige der fotogensten Orte der Stadt. Hier sind die besten Fotospots in der Nähe der berühmtesten Museen.
Museumplein
Der Museumplein (Museumsplatz) ist das kulturelle Herz Amsterdams, umgeben von drei der wichtigsten Museen des Landes: dem Rijksmuseum, dem Van Gogh Museum und dem Stedelijk Museum. Dieser weitläufige grüne Platz bietet zahlreiche fotografische Möglichkeiten:
- Das berühmte "I amsterdam"-Schriftzug-Kunstwerk, das ursprünglich hier stand, wurde zwar entfernt, doch der Platz selbst ist nach wie vor ein ikonischer Ort. Die weitläufige Grünfläche mit dem Blick auf die imposanten Museumsgebäude bietet hervorragende Fotomöglichkeiten.
- Vor dem Rijksmuseum befindet sich ein wunderschöner Springbrunnen, der sich besonders für Langzeitbelichtungen eignet, um einen seidigen Wassereffekt zu erzielen.
- Bei schönem Wetter verwandelt sich der Platz in einen lebendigen öffentlichen Raum voller Menschen, die picknicken, spielen oder einfach die Sonne genießen – perfekt für Street Photography.
- Im Winter wird hier eine Eisbahn aufgebaut, die besonders am Abend mit der Beleuchtung einen märchenhaften Anblick bietet.
Rijksmuseum und Passage
Das Rijksmuseum selbst ist ein fotografisches Meisterwerk. Das im Jahr 1885 eröffnete Gebäude wurde vom selben Architekten entworfen, der auch für den Hauptbahnhof verantwortlich war, Pierre Cuypers.
- Die Passage unter dem Rijksmuseum, durch die sogar Fahrradfahrer fahren können, bietet mit ihrer gotischen Architektur und den kunstvollen Bögen eine einzigartige architektonische Perspektive. Am besten fotografierst Du sie früh am Morgen oder am späten Abend, wenn weniger Menschen unterwegs sind.
- Die symmetrische Fassade des Museums eignet sich hervorragend für imposante Frontalaufnahmen. Nutze ein Weitwinkelobjektiv, um die Größe des Gebäudes einzufangen.
- Der kunstvoll angelegte Garten hinter dem Museum bietet zu jeder Jahreszeit andere fotogene Motive – von Frühlingsblumen bis zu herbstlichen Blättern.
Moco Museum und Street Art
Das Moco Museum, in einer klassischen Villa am Museumplein gelegen, ist ein modernes und zeitgenössisches Kunstmuseum, das Werke von Künstlern wie Banksy, Warhol und Kusama ausstellt. Die Umgebung des Museums ist ein Hotspot für Street-Art-Fotografie:
- Im Garten des Museums findest Du verschiedene Kunstinstallationen, die sich je nach Ausstellung ändern. Diese bieten einzigartige Fotomotive, die Du in keinem anderen Museum findest.
- Die Villa selbst, ein Gebäude im Stil des Amsterdamer Schulen, bietet mit seiner klassischen Fassade einen interessanten Kontrast zur modernen Kunst im Inneren.
- In der Umgebung des Moco Museums findest Du häufig Street Art und temporäre Kunstinstallationen, die Deine urbanen Fotos bereichern können.
Anne Frank Haus und Umgebung
Das Anne Frank Haus an der Prinsengracht 263 ist ein Ort von großer historischer Bedeutung. Während im Inneren des Museums nicht fotografiert werden darf, bietet die Umgebung viele fotogene Motive:
- Die schlichte Fassade des Hauses vor dem Hintergrund der Prinsengracht erzählt eine kraftvolle Geschichte. Fotografiere das Gebäude am besten vom gegenüberliegenden Ufer aus, um auch die Reflexion im Wasser einzufangen.
- Die nahe gelegene Westerkerk (siehe auch Abschnitt "Architektonische Highlights") bildet einen beeindruckenden Hintergrund für Fotos des Anne Frank Hauses.
- Die Stille und Nachdenklichkeit, die diesen Ort oft umgibt, lässt sich in stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Fotos einfangen.
Tipps für Museumsfotografie
- Informiere Dich vorab über die Fotografieregeln jedes Museums. Während in öffentlichen Bereichen wie Lobbys und Außenbereichen meist fotografiert werden darf, gelten in den Ausstellungsräumen oft besondere Regeln.
- Nutze die weniger belebten Morgen- oder späten Nachmittagsstunden für Außenaufnahmen der Museumsgebäude, um Menschenmassen zu vermeiden.
- Ein Teleobjektiv kann hilfreich sein, um architektonische Details der oft reich verzierten Museumsgebäude einzufangen.
Zaanse Schans - Windmühlen und mehr
Zaanse Schans ist ein Freilichtmuseum und eine der meistbesuchten Touristenattraktionen der Niederlande. Hier findest Du eine einzigartige Sammlung gut erhaltener historischer Windmühlen und traditioneller Holzhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
- Die Windmühlen: Die sogenannten "Giganten von Zaan" sind der Hauptgrund, warum Fotografen hierher kommen. Die verschiedenen Mühlentypen – Sägemühlen, Ölmühlen, Farbmühlen – bieten vielfältige Motive. Die beste Zeit für Fotos ist früh am Morgen, wenn der Nebel über den Wiesen hängt und die Windmühlen in ein magisches Licht taucht.
- Die typisch grünen Holzhäuser: Die traditionellen Holzhäuser mit ihren charakteristischen grünen Fassaden spiegeln die Architektur der Region wider. Versuche, Details wie die kunstvoll geschnitzten Giebel und die weißen Fensterrahmen einzufangen.
- Das Wasser: Die Mühlen und Häuser liegen entlang des Flusses Zaan, was zusätzliche fotografische Möglichkeiten bietet. Von der anderen Seite des Wassers aus kannst Du die gesamte Reihe der Mühlen in einem Panorama einfangen.
Praktische Informationen
- Anreise: Mit dem Zug von Amsterdam Centraal nach Zaandijk Zaanse Schans (ca. 20 Minuten)
- Der Eintritt zum Gelände ist frei, einige Mühlen erheben Eintritt
- Beste Zeit: Früh morgens oder spätnachmittags, um die Touristenmassen zu vermeiden
- Im Frühjahr bieten die Tulpenfelder in der Umgebung zusätzliche Fotomotive
Die besten Spots für Sonnenuntergänge in Zaandam
Wie Du bereits erwähnt hast, bietet Zaandam einige der spektakulärsten Sonnenuntergänge in der Region Amsterdam. Hier sind die besten Orte, um diese magischen Momente einzufangen:
- Vom Juliana-Brücke: Diese Brücke bietet einen weiten Blick über den Fluss Zaan mit den Mühlen im Hintergrund. Wenn die Sonne hinter den Mühlen untergeht, entstehen hier dramatische Silhouetten.
- Entlang des Zaanse Schans-Pfads: Der Wanderweg, der an den Mühlen entlangführt, bietet verschiedene Aussichtspunkte für Sonnenuntergangsfotos. Experimentiere mit verschiedenen Positionen und Blickwinkeln.
- Vom Wasser aus: Miete ein Boot oder nimm an einer Abendfahrt teil, um die Sonnenuntergänge vom Wasser aus zu fotografieren. Die Reflexionen der orangefarbenen und rosa Himmel im Wasser verdoppeln die Schönheit des Augenblicks.
Tipps für Windmühlenfotografie
- Achte auf die Flügel der Mühlen – wenn sie sich drehen, kannst Du mit verschiedenen Verschlusszeiten experimentieren, um entweder die Bewegung einzufrieren oder sie verschwommen darzustellen.
- Nutze natürliche Rahmen wie Bäume oder Holzzäune, um Deine Kompositionen interessanter zu gestalten.
- Spiele mit dem Licht: Gegenlichtaufnahmen bei Sonnenauf- oder -untergang können dramatische Silhouetten erzeugen.
- Vergiss nicht, auch Details einzufangen – die Holzstrukturen, die mechanischen Teile und die handwerklichen Elemente der Mühlen erzählen ihre eigene Geschichte.
- Suche nach ungewöhnlichen Perspektiven: Fotografiere durch Gras oder Blumen im Vordergrund oder nutze Reflexionen im Wasser.
Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
Die goldene und blaue Stunde bieten die magischsten Lichtbedingungen für Fotografie. Amsterdam mit seinen Kanälen, historischen Gebäuden und offenen Wasserflächenist ein perfekter Ort, um spektakuläre Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangsfotos zu machen.
Die besten Spots für Sonnenaufgänge
- Damrak: Die frühen Morgenstunden am Damrak, mit seinen charakteristischen schmalen Häusern, die sich im Wasser spiegeln, bieten ein klassisches Amsterdam-Motiv im besten Licht. Stelle Dich an die Brücke nahe dem Hauptbahnhof für den perfekten Blickwinkel.
- Oosterdok: Der Blick vom Oosterdok in Richtung Hauptbahnhof ist atemberaubend, wenn die ersten Sonnenstrahlen die rote Backsteinfassade des historischen Gebäudes zum Leuchten bringen. Der weite Himmel über dem IJ bietet Raum für dramatische Wolkenformationen.
- Amstel: Die Kombination aus fließendem Wasser, historischen Brücken und dem Morgennebel, der oft über dem Fluss hängt, macht die Amstel zu einem magischen Ort bei Sonnenaufgang. Der Blick von der Magere Brug ist besonders spektakulär.
Die besten Spots für Sonnenuntergänge
- NDSM-Werft: Dieses ehemalige Werftgelände im Norden Amsterdams, heute ein Kunst- und Kulturzentrum, bietet einen unverbauten Blick auf die Skyline der Stadt über das IJ. Der Sonnenuntergang hinter den Gebäuden der Stadt, gespiegelt im Wasser, ist ein unvergesslicher Anblick.
- Vondelpark: Der größte Park Amsterdams bietet mit seinen Teichen, Brücken und Baumsilhouetten schöne Motive für Sonnenuntergangsfotos in einer natürlicheren Umgebung.
- Westerkerk-Turm: Wenn Du den Sonnenuntergang von oben genießen möchtest, bietet der Turm der Westerkerk einen spektakulären Panoramablick über die Stadt im goldenen Abendlicht.
Street Art und urbane Fotografie
Amsterdam ist nicht nur für seine historische Architektur bekannt, sondern auch für eine lebendige Street-Art-Szene und urbane Kultur. Diese Seite der Stadt bietet einzigartige Motive für Fotografen, die das moderne, kreative Amsterdam einfangen möchten.
NDSM-Werft – Ein Paradies für Urban Photography
Die NDSM-Werft im Norden Amsterdams, einst eine der größten Schiffswerften Europas, hat sich zu einem kreativen Hotspot entwickelt. Das weitläufige Industriegelände ist heute ein Freiluftmuseum für großformatige Wandgemälde und Street Art.
- Die riesigen Wandgemälde internationaler Künstler ändern sich regelmäßig, bieten aber stets beeindruckende Motive. Das Industrieflair mit rostigen Containern, alten Kränen und Lagerhallen verleiht Deinen Fotos einen authentischen urbanen Charakter.
- Die Straat – ein Museum für Street Art im NDSM-Bereich – beherbergt über 150 Kunstwerke von mehr als 130 Künstlern. Im Außenbereich des Museums findest Du weitere großformatige Wandgemälde.
- Nutze die kostenlose Fähre vom Hauptbahnhof (Anlegestelle B) zur NDSM-Werft. Die Fährt bietet selbst großartige Fotomöglichkeiten mit Blick auf das IJ und die sich stetig verändernde Skyline Amsterdams.
Street Art im Stadtzentrum
Auch im Zentrum Amsterdams findest Du zahlreiche Street-Art-Werke, wenn Du weißt, wo Du suchen musst:
- Spuistraat und Umgebung: In dieser Gegend, besonders in der Wijdesteeg und der Spuistraat selbst, findest Du eine Vielzahl von Graffiti und Street Art, von kleinen Stencils bis hin zu größeren Wandgemälden.
- West-Amsterdam: In Stadtteilen wie De Baarsjes und Bos en Lommer entdeckst Du neue urbane Kunstwerke und eine aufstrebende kreative Szene.
- Der "Tattoo Museum"-Bereich nahe der Plantage Middenlaan beherbergt einige beeindruckende großformatige Wandgemälde.
Tipps für Street-Art-Fotografie
- Spiele mit der Perspektive: Manche Kunstwerke entfalten ihre Wirkung erst aus einem bestimmten Blickwinkel oder einer bestimmten Entfernung.
- Achte auf das Licht: Direktes Sonnenlicht kann starke Schatten und Überbelichtung verursachen. Bewölkte Tage oder die frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden bieten oft die besten Lichtverhältnisse für Street-Art-Fotos.
- Beziehe die Umgebung ein: Manchmal erzählt der Kontext, in dem ein Kunstwerk platziert ist, eine ebenso interessante Geschichte wie das Werk selbst.
- Street-Art-Touren: Überlege, an einer geführten Street-Art-Tour teilzunehmen. Die Guides kennen die neuesten Werke und die Geschichten hinter den Kunstwerken, was Deinen Fotos mehr Tiefe verleihen kann.
Praktische Tipps für Fotografen
Um Deine Fotosafari durch Amsterdam zu einem vollen Erfolg zu machen, hier einige praktische Tipps:
Die beste Reisezeit für Fotografen
- Frühling (April-Mai): Die Tulpenzeit! In und um Amsterdam blühen Tulpen und andere Frühlingsblumen. Die Tage werden länger, und das weiche Licht ist perfekt für Fotografie. Der Keukenhof-Blumenpark ist zu dieser Zeit ein absolutes Muss für Fotografen.
- Sommer (Juni-August): Längste Tagesstunden, perfekt für ausgedehnte Fototouren. Die Stadt ist sehr belebt, was für Street Photography ideal ist. Die späten Sonnenuntergänge (oft erst nach 22 Uhr) bieten lange goldene Stunden.
- Herbst (September-Oktober): Die Blätter färben sich, und die Kanäle werden mit fallendem Laub bedeckt – ein wunderschönes Fotomotiv. Die Touristenmassen nehmen ab, und das Licht bekommt einen warmen, goldenen Ton.
- Winter (Dezember-Februar): Kalt, aber magisch, besonders wenn Schnee liegt. Die Grachten können zufrieren (obwohl dies in den letzten Jahren selten vorkam), was einzigartige Fotomöglichkeiten bietet. Die Weihnachtsbeleuchtung und das Amsterdam Light Festival schaffen eine besondere Atmosphäre.
Transport und Logistik
Wie Du bereits erwähnt hast, ist Amsterdam hauptsächlich für Fußgänger und Radfahrer konzipiert:
- Zu Fuß: Die beste Art, Amsterdam zu erkunden. Die meisten fotografischen Highlights im Zentrum sind zu Fuß erreichbar. Trage bequeme Schuhe – die Kopfsteinpflaster können anstrengend sein.
- Fahrrad: Der typisch niederländische Weg, sich fortzubewegen. Mietstationen gibt es überall in der Stadt. Ein Fahrrad ermöglicht Dir, schnell zwischen verschiedenen Fotospots zu wechseln. Achte aber darauf, dass Deine Kameraausrüstung sicher verstaut ist.
- Öffentliche Verkehrsmittel: Amsterdam hat ein hervorragendes Netz aus Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen. Die OV-Chipkaart ist die einfachste Möglichkeit, für alle öffentlichen Verkehrsmittel zu bezahlen.
- Uber und Taxis: Wie Du erwähnt hast, ist Uber gut in Amsterdam vertreten. Nützlich für späte Nachtfotografie oder wenn Du viel Ausrüstung dabei hast.
- Kanalfähren: Die kostenlosen Fähren hinter dem Hauptbahnhof bieten nicht nur eine praktische Verbindung zum Nordufer, sondern auch großartige Fotomöglichkeiten vom Wasser aus.
Ausrüstungstipps
- Wetterfeste Ausrüstung: Das Wetter in Amsterdam kann unbeständig sein. Eine wasserdichte Tasche oder Regenschutz für Deine Kamera ist essentiell.
- Objektive: Ein Weitwinkelobjektiv (16-35mm) ist ideal für Architektur und Kanäle. Ein Standard-Zoom (24-70mm) eignet sich gut für Street Photography. Ein Teleobjektiv kann nützlich sein, um Details an höheren Gebäuden einzufangen.
- Stativ: Unerlässlich für Nachtaufnahmen, Langzeitbelichtungen der Kanäle und HDR-Fotografie. Leichte Reisestative sind praktisch für Stadttouren.
- Polfilter: Hilft, Reflexionen auf dem Wasser zu kontrollieren und den Himmel blauer erscheinen zu lassen.
- ND-Filter: Nützlich für Langzeitbelichtungen bei Tageslicht, um seidiges Wasser in den Kanälen zu erzeugen.
- Zusätzliche Akkus und Speicherkarten: Ein langer Fototag kann viel Energie und Speicherplatz verbrauchen, besonders wenn Du RAW fotografierst.
Sicherheit für Fotografen
- Bleibe wachsam: Amsterdam ist generell sicher, aber wie in jeder Touristenstadt gibt es Taschendiebe. Halte Deine Ausrüstung immer im Auge, besonders in belebten Gebieten.
- Kameratasche: Verwende eine unauffällige Tasche, die nicht sofort als Kameratasche erkennbar ist.
- Versicherung: Stelle sicher, dass Deine Reiseversicherung auch Deine Fotoausrüstung abdeckt.
- Backup: Sichere Deine Fotos regelmäßig auf einem Laptop oder einer externen Festplatte/Cloud.
Respektvolle Fotografie
- Respektiere die Privatsphäre: Denke daran, dass hinter den malerischen Fassaden Menschen leben. Fotografiere nicht durch Fenster und respektiere Bereiche, die als privat gekennzeichnet sind.
- Rotlichtviertel: Im berühmten Rotlichtviertel ist das Fotografieren der Frauen in den Fenstern streng verboten und kann zu Konflikten oder beschlagnahmten Kameras führen.
- Coffeeshops: Auch hier ist Diskretion geboten. Frage immer um Erlaubnis, bevor Du im Inneren fotografierst.
- Museen: Informiere Dich über die Fotografieregeln jedes Museums. In manchen ist das Fotografieren erlaubt, in anderen nicht oder nur ohne Blitz.
Fazit
Amsterdam ist eine Stadt der Kontraste – historische Grachten neben moderner Architektur, traditionelle Windmühlen unweit urbaner Street Art, ruhige Innenhöfe nur wenige Schritte von belebten Straßen entfernt. Diese Vielfalt macht die Stadt zu einem unerschöpflichen Spielplatz für Fotografen aller Stilrichtungen.
Mit diesem Guide bist Du bestens gerüstet, um die fotogensten Ecken Amsterdams zu erkunden und unvergessliche Bilder mit nach Hause zu nehmen. Von den klassischen Grachtenansichten bis zu versteckten urbanen Kunstwerken, von frühmorgendlichen Nebelstimmungen bis zu farbenfrohen Sonnenuntergängen – Amsterdam wird Deine Kamera und Dein fotografisches Auge begeistern.
Denk daran, dass manchmal die besten Fotos abseits der ausgetretenen Pfade entstehen. Lass Dir Zeit zum Erkunden, beobachte das Licht und sei offen für unerwartete Momente. Amsterdam wird Dich mit seiner Schönheit und Vielfalt immer wieder überraschen.
Gute Reise und noch bessere Fotos!